Der Deutsche Jagdterrier als Rettungshund
Dogi



 


Das ist Dogi ein ursprünglich aus Kroatien jetzt in Bozen (Italien) lebender Deutscher Jagdterrier. Dogi ist etwa 4 1/2 Jahre alt, ist 41 cm hoch und wiegt stolze 18 kg! Aufgrund seiner Vitalität hat sein Besitzer Massimo Rossetto vor etwa 2 Jahren ( in 1999 ) eine Rettungshundeausbildung mit ihm begonnen. Der Erfolg der Ausbildung wurde ihnen bereits durch zwei Befähigungszeugnisse nachgewiesen ( Suche auf Flächen und Suche in Trümmern  ).  Neben der eigentlichen Suche werden die Hunde auf Gehorsam und Gewandtheit geprüft. Seine letzte Prüfung  ( Suche in Trümmern ) hat Dogi übrigens als bester von 14 Hunden bestanden. 
Massimo und Dogi sind Mitglieder der "Rettungshundestaffel U.C.S. DOLOMITEN", die einzige Gruppe in Bozen die solche Prüfungen bestanden hat, insgesamt sieben der Hunde in der Gruppe besitzen ein staatliches Befähigungszeugnis!
Dogi und Massimo trainieren normalerweise zwei mal in der Woche in der Gruppe sowie jeden Tag etwa zehn Minuten zu Hause. In Zeiten der Prüfungsvorbereitung werden zusätzlich  jeden Tag Gehorsam ( Obbedienz) und Gewandtheit (Palestra) trainiert sowie jedes Wochenende die Suche auf Flächen bzw. in Trümmern. 

Palestre: 
Die, wie Massimo sie nennt, "Palestra" ist die "Sporthalle für Hunde". Rettungshunde müssen einige Hindernisse überwinden können. Diese Hindernisse können sein: Treppen, Holzzäune, Überstiege, Pendeln, lange dunkle Rohre, Feuer, Wasserkanäle, 1 Meter  Hochsprung und 2 Meter  Längesprung, auf Tische springen, einige Hunden (Dogi ist unter diesen ) schaffen es auf Leitern zu steigen. 
Hier ist es wichtig dass der Hund keinesfalls dazu gezwungen wird, ein Hindernis zu nehmen. Fehlt dem Hund der Mut für eine Übung und er erschreckt sich, kann es sein, dass man mehr als ein halbes Jahr braucht, um ihm wieder das Vertrauen in diese Übung zurück zu geben. 


Nachfolgend einige Infos von Massimo Rossetto über die Rettungshundeausbildung! 

Die Anfangsphase der Suchausbildung dauert zwischen einem (bei sehr schnell lernenden Hunden) und sechs Monaten und sieht wie folgt aus: 

  • Die Ausbildung für das Suchen beginnt damit, dass dem Hund beigebracht wird, dass er bellt ( Laut gibt )  wenn er vor dem Objekt bzw. dem Figuranten steht.Er wird hierzu vom Figuranten entsprechend stimuliert.
  • Der Hund wird mit dem Figuranten vertraut gemacht, er ist freundlich zu dem Hund, geht auf ihn ein  und stimuliert ihn mit Belohnungen, also mit etwas was der Hund mag ( Futter, Ball ). Der Figurant entfernt sich von dem Hund. Der Figurant versteckt sich in einer Kiste, ohne diese zu schließen. Der Hundeführer bleibt bei dem Hund, hält ihn fest und fordert ihn auf den Figuranten zu suchen. Schließlich lässt er ihn mit den Worten "Such die Person" los. Der Hund wird also freigelassen und wenn die Arbeit bis jetzt gut gemacht worden ist, muss er wirklich freudig zum Figurant laufen und dort wird er belohnt,  so als habe  er die beste Sache in der Welt getan .
  • Der Hund sieht, dass der Figurat zur Kiste läuft und diese zusperrt. Der Hund wird zur Kiste gebracht und muss bellen, wenn er das erste mal bellt,  wird die Kiste aufgemacht, und der Hund wird wieder super belohnt und gelobt.
  • Der nächste Schritt ist der, dass der Hund vom Figuranten stimuliert wird, wie bisher. Aber nun läuft der  Figurant weg und versteckt sich in der Kiste, ohne dass der Hund das sieht! Der Hund wird freigelassen und er muss jetzt richtig die Nase verwenden um den Figuranten, also die Person, zu finden.
  • Der letzte Schritt sieht wie folgt aus. Der  Hund hat nichts gesehen. Er wird auf das Arbeitsfeld (wo z.B. 3 Kisten liegen) gebracht. Er muss ohne Stimulation  beginnen  die Person zu suchen, finden, bellen, dann wird die Kiste geöffnet und der Hund wird wieder belohnt.  Wenn der Hund das ohne Probleme schafft, dann wird es ernst, dann kann man mit der richtigen Suche in Trümmern beginnen. 
(Massimo Rossetto) 

Training der Suche in Trümmern 



 


Dogi wartet auf seinen Einsatz bei der Suche Dogi hat die Person gefunden Er versucht die Person zu erreichen
Er beginnt zu bellen Bellen Dogi hat eine zweite Person gefunden
die zweite Person wird befreit der Figurant lobt Dogi Massimo, .... und Dogi ist schon wieder auf der Suche nach einer anderen Person(Figurant)
1. Foto:   Dogi wartet auf seinen Einsatz bei der Suche
2. Foto:   Dogi hat die Person gefunden
3. Foto:   Er versucht die Person zu erreichen
4. Foto:   Er beginnt zu bellen
5. Foto:   Bellen
6. Foto:   Dogi hat die zweite Person gefunden! Jetzt wird er mit Futter
               richtig belohnt, er hat das verdient!
7. Foto:   Die Rettungsleute (Liviana) und Massimo gehen zu der Stelle, 
               an der Dogi eine weitere Person signalisiert hat, um diese zu befreien 
8. Foto:   Der Figurant (Claudia) lobt Dogi
6. Foto:   Massimo, .... und Dogi ist schon wieder auf der Suche nach einer anderen Person(Figurant)

Dogi Die gesamte Rettungshundeausbildung basiert auf Spiel und Belohnung. Es wird niemals Gewalt angewendet oder der Hund zu etwas gezwungen. Die Hundeführer leiten den Hund an und verlassen sich vollkommen auf dessen Können und dessen Instinkt. 

Das Wichtigste bei der Suche ist, nie NEIN sagen, weil bei der Suche nur der Hund weiß was er tut, er muss sozusagen "der Chef" sein. Die Hundeführer müssen volles Vertrauen in den Hund haben, und ihn arbeiten lassen!
Denn wer er hat die Nase? Der Hund oder der Hundeführer ? Nirgends ist es wichtiger als bei der Suche, dass man dem Hund vertraut, ihn beobachtet  und RICHTIG versteht!

(Massimo Rossetto)

In diesem Zusammenhang eine Regel, die Massimo von einem der besten  italienischen Ausbilder für Rettungshundestaffeln, Paolo Villani, erfahren hat: 
"Der Hund tut es NIE falsch!" - "WIR müssen beobachten und verstehen warum er das tut!"

Dogi bei der Arbeit --> Suche in Trümmern An dieser Stelle können natürlich nur einige kurze Infos über die  Rettungshundeausbildung gegeben werden. Insgesamt gibt es hierüber noch viel viel mehr zu schreiben, da es sich um eine sehr komplexe Ausbildung handelt. Viele noch wichtige Aspekte fehlen ganz sicher, andere wurden nur kurz angesprochen. Aber es geht hier ja nicht darum die Rettungshundeausbildung bis ins letzte Detail zu beschreiben, sondern mir war einfach wichtig zu zeigen, wozu ein Deutscher Jagdterrier neben der jagdlichen Ausbildung noch in der Lage sein kann. 

Wer an weitergehenden Infos interessiert ist, oder Fragen hat, kann sich gerne direkt an Massimo Rossetto wenden:  Weitere Infos ? 
 

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