Sind sie nicht fantastisch ? Aren't they great ?
Wunderschön, elegant und stolz ! Beautiful, elegant and proud ?



 

Alf von Kuppenheim..Hoss vomBuchtalwald

Hoss vom Buchtalwald


An dieser Stelle herzlichen Dank an Oliver Gueth, von dem ich fantastische Fotos seiner beiden Jagdterrier Alf von Kuppenheim  und Hoss vomBuchtalwald und erhalten habe ! Many thanks to Oliver Gueth, who sent me this great pictures of his dogs Alf von Kuppenheim and Hoss vom Buchtalwald.

Alf von Kuppenheim ..Alf von Kuppenheim

Leider ist Alf von Kuppenheim am 21.12.2001 im Alter von 10 Jahren und 7 Monaten verstorben.
Zur Erinnerung an diesen außergewöhnlichen Jagdterrier eine Geschichte von Oliver Gueth mit dem Titel "Schwarzwildnachsuche"!
Unfortunately Alf von Kuppenheim died on 21st December 2001. He got 10 years and 7 months old.
In memory of this extraordinary dog, a story from Oliver Gueth wit the title "Schwarzwildnachsuche", it will be translated soon.



 


Schwarzwildnachsuche

Eigentlich wollte ich an diesem Tag gar nicht ansitzen gehen, hatte ich doch in dieser Mondphase noch nicht richtig Glück gehabt, bei meinen nächtlichen Ansitzen, aber mein Jagdterrier Alf schaute mich mit tieftraurigen Augen an und forderte mich somit auf, den Telefonhörer zu nehmen um einen geeigneten Ansitzplatz für diese Nacht auszumachen.
Schon eine knappe Stunde später traf ich mich mit meinem Jagdpächter um mit ihm in unser „Berg“-Revier zu fahren. Nachdem ich ihn abgesetzt hatte fuhr ich mit seinem Wagen an meinen Ansitzplatz und es kam wie es schon bei den letzten Ansitzen gekommen war, nämlich gar nichts. Dann hörte ich einen Schuss, der definitiv aus unserem Revier kommen musste. Also hatte zumindest jemand anderes etwas mehr Glück als ich.
Ca. 20 min später sah ich Scheinwerferlicht und konnte sehen wie ein Auto neben meinem stehen blieb und mir jemand mit einer Taschenlampe Signale gab. Ich baumte ab und machte mich zusammen mit Alf auf den Rückweg. 
Am Auto angekommen traf ich einen Mitjäger der, wie er mir sagte, vor einer ½ Stunde aus einer Schwarzwildrotte einen Frischling beschossen hatte, nach dem Schuss aber nur noch sehen konnte wie der Frischling, in die eine andere Richtung als die Rotte abgesprungen war. Es wären auch Schnitthaare und Schweiß am Anschuss. Er wollte aber nicht, der im Schnee gut sichtbaren Wundfährte nachgehen. Alles hörte sich nach einer problemlosen Todsuche an. Als wir an der Stelle angekommen waren machte ich einen großen Fehler. Ich verlas mich auf die Aussage des Jungjägers, dass der Frischling höchstens 30 Meter entfernt liegen würde. Aufgrund dieser Aussage schickte ich Alf, ohne ihm den Schweißriemen angelegt zu haben, mit dem Kommando „Such schön Verwund!“ auf die Fährte. Schon nach 50 Metern wurde mir klar das ich das besser nicht gemacht hätte. Alf wurde auf der Wundfährte immer schneller und ich verlor ihn schon bald aus dem Lichtkegel der Taschenlampe. Ich folgte der Fährte und der Spur die Alf in den frisch gefallenen Schnee gestempelt hatte. Nach ca. 250 Metern kam ich an einen Weg der am Rande einer recht dichten Dickung lag und wusste nicht so recht was ich machen sollte. Sollte ich hier warten bis Alf Laut gab, bis er zurück kam, oder sollte ich so schnell wie möglich auf den nächsten, ungefähr 300 Meter entfernten Weg laufen, der die Dickung trennte? Die letzte Möglichkeit schied aus, auch wenn es nur 300 Meter gewesen wären, so hätte ich doch einige Zeit hierfür gebraucht, den hier ging es steil bergauf!
Mir blieb also nichts anderes übrig als auf Alf oder auf Laut von ihm zu warten.
Nach ca. 5 Minuten kam Alf zurück. Hatte er gefunden? Der in der Zwischenzeit eingetroffene Jungjäger und ich beschlossen zusammen mit Alf unter meinem Arm der Fährte in die Dickung zu folgen. Schon nach wenigen Metern wurde es meinem Mitjäger mulmig.
„Vielleicht hat sich der Frischling wieder der Rotte angeschlossen. Wäre es doch nicht besser erst morgen früh die Suche fortzusetzen?!“ Aber jetzt waren wir schon ein gutes Stück in der Dickung und wie ich im Schnee sehen konnte hatte Alf die Fährte immer gehalten. Doch dann kam es wie es kommen musste, wir verloren die Fährte. Je weiter wir vorankamen umso weniger Schnee lag vor uns und auf einmal war gar keiner mehr da! Ich entschloss mich die Suche doch erst morgen früh mit dem Riemen fortzusetzen und wollte gerade auf den nicht mehr weit entfernten Weg zulaufen als auf einmal Alf wie verrückt strampelte und laut gab. Er strampelte so heftig das ich ihn nicht mehr halten konnte und er zu Boden sprang. Mit Kampfgeschrei verabschiedete er sich. Ich rannte ihm so schnell ich konnte und es die Douglasien es zuließen, ihm nach. Nach wenigen Metern stellte Alf den Frischling unter einer Douglas, als ich näher kam machte der Wutz einen letzten Fluchtversuch, der allerdings von Alf vereitelt wurde und den Flüchtling nun festhielt. Jetzt passte alles und ein gezielter Schuss erlöste den Frischling von seinen Schmerzen. Der schwerste Teil dieser Nachsuche stand mir jedoch noch bevor, nämlich den Frischling aus der Dickung zu ziehen, war doch Alf der Meinung, dass es in die andere Richtung kürzer sei und sich nur schwer davon abhielten lies. 

Oliver Gueth, Dezember 2001 


 

Oskar



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